woher der Name kommt
Enkidu ist im Gilgamesch-Epos der Gefährte, den Gilgamesch bekommt, damit er nicht allein bleibt. Erst ein Wilder, dann sein Freund, und der einzige Mensch, der ihm gewachsen ist. Als Enkidu stirbt, kommt Gilgamesch nicht darüber hinweg. Er lässt ein Bildnis von ihm anfertigen: die Brust aus Lapislazuli, die Haut aus Gold. So steht es auf der achten Tafel.
Der Stein dafür musste weit reisen. Lapislazuli kam in Mesopotamien aus Badakhshan im heutigen Afghanistan, über 2500 Kilometer, und gehörte zu den teuersten Stoffen überhaupt. Wer ihn verarbeitete, tat es für etwas, das bleiben sollte.
An diesem Anhänger sitzt das Gold nicht außen auf der Haut, sondern innen: der Pyrit als Herz.
was ich darin sehe
Im asymmetrischen Zentrum hängt ein goldenes Herz aus Pyrit: eine Kugel mit einem Tropfen, für mich das Zeichen des Wassers und der Gefühle. Darüber führt eine Spirale nach oben. Der gehämmerte Ring trägt beides, das Herz und den Himmel aus Kalzit- und Pyritwolken, den man auch für den Kosmos halten kann. Ganz oben schließt ein gewickelter Ring die Verbindung zur lebendigen Zelle. Aus der Ferne sehe ich einen Kopf und einen Torso mit goldenem Herzen, und die Haare dieses Wesens gehen in die Kette über, also in den Menschen, der es trägt. Es soll edel wirken und ausgeglichen, wie ein Artefakt.
- entstanden
- 2026
- material
- Lapislazuli mit Pyriteinschlüssen, Pyritkugel, Messing, Kette aus Bio-Baumwolle in Schwarz
- festigkeit
- stabil — zuverlässiges Design, für Dauerträger
Stücke von albkreis sind zum Tragen gebaut. Die Grade stufen das Design ein. Daraus kann eine ungefähre Haltbarkeit abgeleitet werden, aber keine Garantie.
129,00 €
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