was es ist
Pyrit ist Eisensulfid, also eine Verbindung aus Eisen und Schwefel. Er bildet oft fast perfekte Würfel, manchmal mit feinen Streifen auf den Flächen, und er glänzt messinggelb bis goldgelb.
Der Name kommt vom griechischen pyr, Feuer: Schlägt man Pyrit gegen Stahl, gibt er Funken. Vor der Erfindung des Streichholzes war das ein Werkzeug.
warum Katzengold
Pyrit sieht Gold ähnlich genug, um verwechselt zu werden, und die Namen Katzengold und Narrengold erinnern daran. Unterscheiden lässt er sich leicht: Gold ist weich und lässt sich ritzen und biegen, Pyrit ist hart und spröde und zerbricht. Der Strich auf einer Porzellanplatte ist bei Pyrit grünschwarz, bei Gold goldgelb.
in der Werkstatt
Pyrit hat eine Mohshärte von 6 bis 6,5, ist also recht hart, aber spröde. Er verträgt keine Feuchtigkeit auf Dauer: Mit Wasser und Luft zerfällt er langsam zu Eisensulfat und Schwefelsäure, was sich als weißliches Pulver und säuerlicher Geruch zeigt. Der Vorgang heißt Pyritzerfall und ist in Mineraliensammlungen ein bekanntes Problem.
Für Schmuck heißt das: trocken aufbewahren, nicht mit ins Wasser nehmen, nach dem Tragen abwischen.
darin enthalten
woher die Angaben stammen
- Faktencheck-Log albkreis, 21.09.2026


