albkreis

Türkis

steine

Kupferhaltiges Phosphat, dessen Farbe je nach Eisenanteil von Himmelblau bis Grün reicht.

was es ist

Türkis ist ein wasserhaltiges Phosphat von Kupfer und Aluminium. Das Kupfer macht die blaue Farbe. Sitzt statt Aluminium Eisen im Kristall, wird der Stein grün — deshalb gibt es Türkis in allen Abstufungen zwischen Himmelblau und Olivgrün, und die Farbe verrät etwas über die Lagerstätte.

Der Name kommt über das Französische: pierre turquoise, der türkische Stein. Er bezeichnet nicht die Herkunft, sondern den Handelsweg — der Stein kam über die Türkei nach Europa, abgebaut wurde er in Persien.

was oft Türkis heißt

Verwechselt wird Türkis vor allem mit Chrysokoll und mit Variscit. Beide sind ähnlich blau bis grün und lassen sich am Foto kaum unterscheiden; sicher geht es nur über die Dichte oder eine Untersuchung im Labor.

Dazu kommt, dass ein großer Teil des Handels stabilisiert ist: Poröser Türkis wird mit Kunstharz getränkt, damit er sich schleifen lässt und die Farbe hält. Das ist üblich und nicht heimlich, sollte aber dazugesagt werden.

in der Werkstatt

Die Mohshärte liegt bei 5 bis 6, bei porösem Material darunter. Türkis ist empfindlich gegen Fett, Schweiß, Kosmetik und Hitze; er kann sich mit der Zeit verfärben, oft ins Grünliche.

Das ist kein Mangel, sondern eine Eigenschaft: Ein Türkis, der lange getragen wurde, sieht anders aus als am ersten Tag.

darin enthalten

alle Materialien

dahinter