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Steine aus dem Rhein

steine

Kiesel, die der Fluss aus den Alpen und Mittelgebirgen gebracht und rund geschliffen hat.

was es ist

Die Kiesel im Rhein sind kein eigenes Material, sondern ein Querschnitt durch alles, was der Fluss auf seinem Weg mitgenommen hat. Darunter sind Quarz und Quarzit, Kieselschiefer, Jaspis, Sandstein und Gneis.1

Ihre runde Form ist Arbeit des Wassers: Im Geschiebe schlagen die Steine aneinander, Kanten brechen weg, und was bleibt, wird glatt. Je weiter ein Stein gewandert ist, desto runder ist er.

warum ich sie verwende

Ein Kiesel aus dem Rhein hat keinen Handelswert und keinen Namen im Katalog. Er hat dafür etwas, das ein gekaufter Stein nicht hat: einen Ort und einen Tag, an dem ich ihn aufgehoben habe.

Welches Gestein ein einzelner Kiesel genau ist, sage ich nur, wenn ich es sicher weiß. Eine Bestimmung nach Augenschein wäre geraten, und geraten steht hier nichts.

in der Werkstatt

Die Härte hängt vom Gestein ab und schwankt entsprechend. Quarzreiche Kiesel sind unempfindlich, Sandstein und Kalk deutlich weniger. Gebohrt oder geschliffen wird nichts — ich fasse sie so, wie der Fluss sie hinterlassen hat.

Stücke damit

Quellen

  1. Martin Okrusch, Siegfried Matthes: Mineralogie. Eine Einführung in die spezielle Mineralogie, Petrologie und Lagerstättenkunde. Springer Spektrum, Berlin und Heidelberg, 9. Auflage, 2014

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