albkreis

Mondstein

steine

Feldspat, in dem ein weiches Licht zu schweben scheint — es entsteht an hauchdünnen Lagen im Inneren.

was es ist

Mondstein ist ein Alkalifeldspat, meist Orthoklas, in dem sich beim langsamen Abkühlen feine Lagen von Albit entmischt haben.1

Diese Lagen sind dünner als eine Lichtwelle lang ist. Licht wird an ihnen gestreut, und was zurückkommt, ist dieses weiche, wandernde Blau — in der Fachsprache Adulareszenz.2 Es ist kein Farbstoff und keine Beschichtung, sondern eine Eigenschaft des Baus.

in der Werkstatt

Mohshärte 6 bis 6,5, aber zwei sehr gute Spaltbarkeiten, die fast rechtwinklig aufeinander stehen.1 Ein Mondstein springt leichter als seine Härte vermuten lässt.

Deshalb sitzt er bei mir nie so, dass er einen Stoß abbekommt, und ich lege ihn nicht zu härteren Steinen. Zum Reinigen genügt lauwarmes Wasser.

Stücke damit

Quellen

  1. Walter Schumann: Edelsteine und Schmucksteine. Alle Arten und Varietäten. BLV Buchverlag, München, 16. Auflage, 2014
  2. Martin Okrusch, Siegfried Matthes: Mineralogie. Eine Einführung in die spezielle Mineralogie, Petrologie und Lagerstättenkunde. Springer Spektrum, Berlin und Heidelberg, 9. Auflage, 2014

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