was es ist
Bergkristall ist Quarz in seiner reinsten Form: Siliziumdioxid, SiO2, ohne färbende Beimengungen.1 Dasselbe Mineral bildet den größten Teil des Sandes und einen guten Teil der Erdkruste.
Die sechsseitigen Säulen mit ihren Spitzen sind die natürliche Wuchsform. Sie entstehen langsam in Hohlräumen und Klüfte, aus wasserhaltigen Lösungen unter Druck.2
in der Werkstatt
Mohshärte 7 und keine Spaltbarkeit.3 Bergkristall ist damit einer der widerstandsfähigsten Steine, die ich verwende — er nimmt kaum einen Kratzer.
Was ihm zusetzt, ist Hitze: Schnelle Temperaturwechsel können feine Risse erzeugen. Er gehört also nicht auf die Heizung und nicht ins heiße Wasser.
Stücke damit
Quellen
- John W. Anthony, Richard A. Bideaux, Kenneth W. Bladh, Monte C. Nichols: Handbook of Mineralogy. Mineralogical Society of America, Chantilly (Virginia)
- Martin Okrusch, Siegfried Matthes: Mineralogie. Eine Einführung in die spezielle Mineralogie, Petrologie und Lagerstättenkunde. Springer Spektrum, Berlin und Heidelberg, 9. Auflage, 2014
- Walter Schumann: Edelsteine und Schmucksteine. Alle Arten und Varietäten. BLV Buchverlag, München, 16. Auflage, 2014


